"Bunbury oder Die tiefere Bedeutung Ernst zu sein "

von Oscar Wilde

eine triviale Komödie für ernsthafte Leute

Wenn Landei Jack Worthing sich als angeblicher Lebemann ins Londoner Nachtleben stürzt, so tut er das vorsichtshalber unter dem Namen seines erfundenen Bruders Ernst. Auch Algernon Moncrieff hat immer ein Alibi für seine Landpartien, die ihn vor den allzu eintönigen gesellschaftlichen Verpflichtungen bewahren: Seinen nicht existierenden kränkelnden Freund Bunbury. Doch, es ist der Fluch der Männerwelt, kaum kommen Frauen ins Spiel da kommt das so geliebte Doppelleben der beiden erheblich ins wanken. Denn was tun wenn ausgerechnet der Name Ernst bei den Auserwählten eine derart betörende Wirkung hat, dass sie nie einem Mann mit anderem Namen zu ehelichen bereit wären? Und was, wenn der gerade für tot erklärte falsche Bruder Ernst plötzlich in der Tür steht und nun zwei falsche Ernsts um die Gunst der romantischen jungen Damen buhlen? Dann muss das „bunburisieren“ rasch ein Ende haben und der Autor muss unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist aus Zutaten wie einem alten Koffer, einem Findelkind und einem unveröffentlichten Manuskript ein Happy End zu zimmern, das sich gewaschen hat. Tut er!

Unter der Regie von Gabriele Erler spielen: Christian Eldagsen, Julia Heinemann, Tom Keidel, Jose Montana, William Parton, Marion Gretchen Schmitz, Janika Thomas und Nicol Wolf. Es musiziert das Salonorchester unter der Leitung von Hans-Jürgen Osmers.

  

Premiere am 17. Juli 2009 um 20 Uhr im Wohlerspark

(Wohlersallee/Thadenstrasse)

weitere Termine:

18., 19., 23.-26., 30. und 31. Juli, sowie 1.,2., und 6.-9. August 2009

 

Der Eintritt ist auf Spende / Pay as much as you can

 

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