"Die Vögel" frei nach Aristophanes
Gehn sie mit der Konjunktur...
Auch wenn sich Hitchcocks Vögel heute größerer Bekanntheit erfreuen, so war es - wie so oft - ein alter Grieche, der rund 2400 Jahre zuvor das so beliebte Federvieh zum Titelhelden machte, und sich damit als Großmeister der antiken Komödie seinen unumstößlichen Platz in der Weltliteratur sicherte. Und was den alten Griechen recht war, das ist den Elfen im Park gerade gut genug und so verwandelt sich der Mittelplatz des Wohlerspark in diesem Jahr in ein Amphitheater.
So hört die Mär!!! Die zwei Athener Pistethairos und Euelpida, ein erfolgloses Gaunerpärchen, fliehen aus der Stadt vor ihren Schulden und vor ihren Gläubigern und machen sich auf den Weg ins Reich der Vögel. Dort wollen sie den weitbereisten Wiedehopf, einst selbst ein Mensch, befragen, wo auf der Welt es sich fernab von allen Geschäften in Frieden leben lässt. Sehr bald stellt sich heraus, dass der einzig friedliche Platz den es noch gibt, bei den Vögeln selber ist und die Athener beschließen zu bleiben. Doch so ein Stadtmensch der kann ohne Zivilisation nicht lange sein und so überreden die Beiden die Vögel eine Stadt zu bauen, von der aus sie sowohl über die Menschen als auch über die Götter herrschen könnten, die Wolkenkuckucksburg als Zollgebiet für Opfergaben. Gelockt von dieser neuen Macht wird mit dem Bau der Stadt begonnen und schon bald buhlen Menschen wie Götter um die Gunst der Vögel... Ein antikes Wirtschaftswundermärchen das den steilen Aufstieg der Vögel beschreibt, vom unscheinbaren Zweiflügler zur umworbenen Ikone, von der Hupfdohle zum Superstar!
Musikalisch begleitet wird das Ensemble in diesem Jahr von Sandra Roth und Ihrem Kurorchester.
Unter der Regie von Gabriele Erler spielen:
Wiedehopf (Oliver Törner)/ Nachtigall (May-Britt Dettbarn)/ Bordsteinschwalbe (Marion G. Schmitz)/ Schnapsdrossel (Julia Heinemann)/ Hupfdohle (Joachim Quirin)/ Nordic Laufvogel (Tom Keidel), Pleitegeier (William Parton), Pisthethairos (Jose Montana), Euelpida (Saskia Junggeburth)
Produktionleitung: Saskia Junggeburth
Musik: Sandra Roth