"Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro"

nach Beaumarchais und W.A.Mozart

 

Figaro, Kammerdiener des Grafen Almaviva, gedenkt zu heiraten. Und zwar Susanne, die Kammerdienerin der Gräfin. Doch kurz vor der Hochzeit muss Figaro erfahren, dass sein Herr heimlich seiner zukünftigen Gattin nachstellt und aus diesem Grund sogar das alte Feudalrecht der Ersten Nacht - das Recht die Hochtzeitsnacht mit der Braut verbringen zu können - wieder einzuführen gedenkt. Das will sich der Kammerdiener natürlich keineswegs gefallen lassen und so beschließt er den Grafen mit einer List von seinem Vorhaben abzubringen. Doch wirken auch noch andere Kräfte bei Hofe: So will z.B. Marcelline, die Wirtschafterin, nichts unversucht lassen, die Hochzeit von Figaro mit Susanne zu unterbinden, selbstredend um ihn dann selbst ehelichen zu können. Der Page Cherubim stellt von wilder Leidenschaft gepackt und ohne Rücksicht auf Verluste allen Frauen am Hofe nach, besonders aber der Gräfin. Auch wenn alle Beteiligten an diesem verworrenen Netz aus Intrigen spinnen, und kein falscher Brief ohne Folgen bleibt, so löst sich am Ende doch alles auf, das Gute siegt und jeder bekommt, wie es sich für eine Volksoper gehört, was er verdient...

Dass die diesjährige Produktion ganz in Mozarts Sinne sein dürfte, zu dessen Lebzeiten die Oper vielmehr Volksfest war als eine Eliteveranstaltung, versteht sich von selbst. Bleibt nur zu sagen: Vorhang auf zum großen Chor! Und alles Gute, Wolferl.

Unter der Regie von Gabriele Erler

und eingekleidet von Caroline Dohmen geben sich die Ehre:

Bruno Bachem (Graf Almaviva), May-Britt Dettbarn (Elf), Christiane Heinamann (Marcelline), Julia Heinemann (Grafin), Saskia Junggeburth (Cherubim), Tom Keidel (Bazillus), Jose Montana (Figaro), Marion G. Schmitz (Susanne), Wolfgang Wobeto (Dr. Bartholo)

sowie Rainer Bastenhorst (die gräfliche Flöte), Matti Pakkanen (das gräfliche Cello), Axel D. Wolf (die gräfliche Bratsche)

 

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